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Diskus
Symphysodon
aequifasciatus Pellegrin, 1904
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! |
| Synonyme:
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Symphysodon
discus aequifasciata Pellegrin, 1904;
Symphysodon aequifasciata Pellegrin, 1904;
Symphysodon aequifasciatus aequifasciatus Pellegrin, 1904;
Symphysodon discus tarzoo Lyons, 1959;
Symphysodon aequifasciata axelrodi Schultz, 1960;
Symphysodon aequifasciata haraldi Schultz, 1960
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| Stamm: |
Chordatiere (Chordata) |
| Klasse: |
Fische (Pisces) |
| Ordnung: |
Barschartige (Perciformes)
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| Unterordnung: |
Lippfischartige (Labroidei)
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| Familie: |
Buntbarsche
(Cichlidae)
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| Unterfamilie: |
Cichlasomatinae
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| Größe: |
15 cm
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| Erreichbares Alter: |
ca.
14 Jahre*
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Geschlechts-
unterschied: |
sehr
schwer zu erkennen
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| Ersteinführung |
1921
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| Futter: |
Lebend-,
Gefrier- und Granulatfutter (sehr abwechslungsreich fuettern,
sonst drohen Krankheiten)
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| Aquarium: |
min. 120 cm (ca. 240 - 300 l)
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| Beckenbereich: |
mitte
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| Sozialverhalten: |
Gruppenhaltung (ab 5 Tiere)
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| Nachzucht: |
Offenbrüter
an Steinen und Pflanzen, Elternfamilie
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| Bemerkung: |
!
sehr anspruchsvoll
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| Herkunft: |
Amazonien
(Branco, Rio Içá, Rio Alenquer, Rio Santarem, Rio
Rapajos, Rio Tocantins, Rio Putumayo, Lago, Coari,
Rio Leticia, Rio Caiambe, Rio Tefé, Rio Tapua, Purus,
Rio Anama, Rio Solimões, Rio Manacapuru, Rio Urubu,
Putumayo)
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| Biotop: |
--
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| Temperaturen: |
26
- 32°C
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| pH-Wert: |
5 - 7
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| Gesamthärte: |
< 10°
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| Karbonathärte: |
-- |
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Durchschnittliche Preise im Handel:
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Preise im Ø von 5,10 € bis 86,30 € (bei 99 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)
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Dieser
Fisch für Kenner unterscheidet sich von der verwandten
Art Symphydon discus
durch den nicht vorhandenen schwarzen Querstreifen
und bevorzugt ein Wurzelbiotop mit großblättrigen
Pflanzen und weichem, sauren und gut gefiltertem Wasser.
Man
setzt am besten eine Gruppe in ein Becken, in der sich die
Paare selbst finden können. Sie haben ein sehr ausgeprägtes
Sozialverhalten. Der Diskus schwimmt meist in Gruppen, trotzdem
ist es kein Schwarmfisch!
Geschlechtsreife
Tiere bilden Paare die sich normalerweise nicht mehr trennen!
Zur Paarungszeit bilden die Paare Reviere in denen keine anderer
Fisch während der Brut geduldet wird!
Eine
erfolgreiche Nachzucht ist im Schaubecken fast unmöglich,
ein Paar sollte einzeln gehalten werden bis man die Brut von
den Eltern trennen kann.
Die Eier werden auf Steinen und Pflanzen abgelegt und von
beiden Eltern bewacht. Die geschlüpften Jungen müssen
dann zunächst bei den Eltern bleiben, da sie sich erst
von einem Hautsekret derer ernähren.
Doch auch im Alter sind sie noch sehr anspruchsvoll im Bezug
auf das Futter.
Als Beifische eignen sich zum Beispiel Neonsalmler
und Rote
Neon, die allerdings nicht zu erwachsenen Disken gesetzt werden
sollten (Imbiß), sondern schon zu sehr jungen Exemplaren,
damit diese sich an die kleinen Fische gewöhnen. Aber auch
Skalare, sofern das Aquarium
groß genug ist und die Tiere gesund sind, eignen sich genau
so, wie die vielen Panzerwelsarten
und Harnischwelse.
Von
dieser Art gibt es bereits ähnlich viele Hochzuchtlinien,
wie bei einigen Lebendgebärenden
und Goldfischen.
Autor:
Jürgen Rödiger;
Quelle Zuchtformen: www.diskus-studio.de;
Bilder: Jürgen Rödiger,
Karl Kunesch und Michael Hemetsberger
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Unterarten / Zuchtformen:
Unterarten:
Zuchtformen:
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Alenquer
Hierbei handelt es sich um selektive Kreuzungen von Nachzuchten des braunen Wildfangdiskus aus dem Gebiet um Alenquer. Sie besitzen eine braunrote Körpergrundfarbe mit mehr oder weiniger Zeichnung im Stirnbereich und in der Afterflosse.
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Brillanttürkis
Grüne Wildfangdiskus bildeten bei diesem Farbschlag den Stamm für Nachzuchtformen. Der Brillanttürkis besitzt eine sehr intensive türkis-blaue Färbung, wobei Rücken-, Afterflossen und Kiemendeckel sehr ausgeprägt brillant erscheinen. Braunlinierungen in der Körpermitte werden mit zunehmendem Alter von türkiser Farbe überzogen, sodaß einige Tiere dann sogar fast flächig türkis erscheinen.
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Checkerboard
Der Checkerboard ist eine Rottürkisvariante, bei der keine geradlinige Streifenzeichnug mehr vorliegt, sondern ein schachbrettartiges Perlmuster, das mit zunehmendem Alter des Diskus zu einem sehr interessanten feinen netzartigen Schleier werden kann.
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Cobalt Blue
Hierbei wurden durch strenge Zuchtauslese die rotbraune Zeichnung bei Brillanttürkistieren weitgehend eliminiert. Die Tiere zeigen schon relativ früh ihr metallischflächiges blau, wobei teilweise noch leichte Linierungen im Kiemendeckel und in der Rücken- und Afterflosse zu erkennen sind. Der Cobalt Blue besitzt im Gegensatz zum Diamond Blue noch seine Querbinden.
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Diamond Blue
Dieser Farbschlag ist völlig flächig blau und besitzt einen metallischen Glanz. Nirgendwo am Körper ist eine Zeichnung zu erkennen. Selbst die schwarzen Senkrechtbinden wurden bei dieser Variante weggezüchtet.
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Pigeon Blood
Eine in Südostasien zum ersten Mal gezüchtete Variante. Türkise bis hellblaue Linierungen und Punkte wechseln mit orangeroter Linierung und werden durch schwarze rußähnliche Pigmente mehr oder weniger flächenhaft überzogen.
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Pigeon Clean
Pigeon Blood Variante mit sehr weniger oder ganz ohne Schwarzfärbung. Die Körpergrundfarbe erscheint orangerot mit weißen Flecken hinter den Brustflossen,die sich mit zunehmendem Alter auch über den ganzen Körper ausbreiten können.
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Pigeon mandarin
Pigeon mandarin besitzen eine flächig gelborange bis mandarinenrote Grundfarbe. Im Stirnbereich und im äußeren Bereich der Rücken- und Afterflossen findet man einen leichten schwarzen Saum. Einzelne Tiere können auch noch eine Zeichnung im Stirnbereich aufweisen.
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Rottürkis
Dieser Farbschlag wurde aus Kreuzungen von rotbraunen Diskus mit Türkisdiskus gezüchtet. Durch gezielte Auslese wurde die rotbraune Linierung immer stärker intensiviert bis hin zu sehr rot geflammten Linierungen in Rücken- und Afterflosse. Die rotbraunen Linien sind relativ geradlinig angeordnet, was eine Verwandschaft mit Royal Blue Wildfängen vermuten läßt.
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Snakeskin
Der Snakeskin zeichnet sich durch seine typisch schlangenähnliche Haut und durch seine feingemusterten Zeichnungen auf dem Körper aus. Die Anzahl der Querbinden ist deutlich größer als bei anderen Farbschlägen, allerdings sind sie auch schmaler.
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Weiterführende Literatur:
Köhler,
Horst W. (2002), Fische für das Diskus-Gesellschaftsaquarium;
In: Aquaristik Fachmagazin Nr. 166, S. 48 ff.
Untergasser,
Dieter; Gesunde Diskus und andere Cichliden, Band 1 und
Band 2., ISBN: 3927997013
Weiterführende Links (extern!):
Diese Artbeschreibung wurde am 09.01.2007
aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie
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