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Blauer
/ Marmorierter / Punktierter Fadenfisch oder Gurami
Trichogaster
trichopterus (Pallas, 1777)
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| Synonyme:
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Labrus
trichopterus Pallas, 1770;
Osphromenus insulatus Seale, 1910;
Osphromenus siamensis Günther,
1861;
Osphromenus trichopterus var. hoelreuteri;
Osphromenus trichopterus;
Trichopus cantoris;
Trichopodus maculatus;
Trichopus trichopterus (Pallas, 1770);
Trichopodus trichopterus (Pallas, 1770);
Trichopus sepat Bleeker,
1845;
Trichopus siamensis
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| Stamm: |
Chordatiere (Chordata) |
| Klasse: |
Fische (Pisces) |
| Ordnung: |
Barschartige (Perciformes)
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| Unterordnung: |
Kletterfische (Anabantoidei)
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| Familie: |
Makropodenähnliche
(Belontiidae)
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| Unterfamilie: |
Fadenfischartige (Trichogasterinae)
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| Größe: |
10 cm
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| Erreichbares Alter: |
ca.
11 Jahre*
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Geschlechts-
unterschied: |
M
hat spitzere, längere Anale und Dorsale, erst erkennbar ab 7 cm
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| Ersteinführung |
1896
durch Umlauf
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| Futter: |
Allesfresser
(Lebend-, Flocken- und Pflanzenfutter)
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| Aquarium: |
min. 100 cm (ca. 200 l)
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| Beckenbereich: |
oben / mitte
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| Sozialverhalten: |
Paarbildung
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| Nachzucht: |
Schaumnestbauer
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| Bemerkung: |
kaum
reinrassige Tiere erhältlich! Die in den Zooläden angebotenen
T. trichopterus zu 95 % Zuchtformen. Meist wird die blaue
Farbvariante als Gepunkteter Fadenfisch verkauft. Das Aquarium
sollte mit einer Glasscheibe abgedeckt werden.
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| Herkunft: |
Mekongbecken in
Laos, Yunnan, Thailand, Kambodja und Vietnam
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| Biotop: |
Nahezu stehenden und langsam fließenden Gewässern. Sehr häufig auch in verschmutzten und sauerstoffarmen Biotopen, z.B. in ungespritzten Reisfeldern.
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| Temperaturen: |
22
- 28°C
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| pH-Wert: |
5 - 8
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| Gesamthärte: |
< 20°
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| Karbonathärte: |
-- |
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Durchschnittliche Preise im Handel:
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Preise im Ø von 1,70 € bis 4,30 € (bei 69 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)
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Diese
Fische sind relativ unempfindlich und sollten immer paarweise gehalten
werden, wobei das Männchen an der länger ausgezogenen
Rücken- und Afterflosse gut zu erkennen ist.
Sie sollten nicht mit rauflustigen Fischen (z. B. Cichliden)
vergesellschaftet werden, da sie sonst scheu werden. Ebenso keine
Sumatrabarben
mit T. trichopterus vergesellschaften, da diese die schönen
langen Flossen und fadenförmige Bauchflossen anknabbern, was zu
schmerzhaften Verletzungen der Tiere führt.
(Das Foto links zeigt T.
trichopterus trichopterus)
Das Aquarium sollte mit einer Glasscheibe abgedeckt werden, damit
die Luft über dem Aquarienwasser die gleiche Temperatur hat wie
das Wasser. Da Labyrinthfische atmosphärische Luft atmen darf sich
die Temperatur der Luft zum Wasser nicht zuviel unterscheiden da
sich die Fische sonst erkälten (!) und kümmern würden.
Blaue
Fadenfische sind relativ leicht zu züchten. Dazu baut das Männchen
ein Schaumnest an die Wasseroberfläche (Schwimmpflanzen sind
von Nöten), in das es alle Eier sammelt und das es sorgsam
bewacht. Da es zu dieser Zeit sehr aggressiv ist, sollte man das
Weibchen bald nach dem Ablaichen herausfangen.
Da diese Tiere schon sehr lange in Aquarien gehalten werden und oft verschiedene Unterarten miteinander gekreuzt wurden, gibt es heute praktisch keine reinrassigen Tiere.
(das Foto oberhalb, zeigt ein Weibchen, der gelblichen Zuchtform)
Bilder: Anika Börries
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Unterarten / Zuchtformen:
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T.
trichopterus sumatranus - Blauer Fadenfisch
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T.
trichopterus cosby - Marmorierter Fadenfisch (Zuchtform) |
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T.
trichopterus trichopterus - Punktierter Fadenfisch |
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Albinogurami (Zuchtform)
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Goldgurami (Zuchtform)
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Silbergurami (Zuchtform)
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Weiterführende Literatur:
Gerhard,
D. (2001), Marmor aus Asien; IN: Aquarium live Nr. 5 2001,
S. 44 - 50
Linke, H.(1998), Farbe im Aquarium - Labyrinthfische, ISBN: 3897451204
Kokoscha, M. (1998), Labyrinthfische, ISBN 3800174316
Schmidt, J. (1998), Ihr Hobby, Makropodenähnliche und Fadenfische, ISBN 393179248X
Vierke, J. (2001), Labyrinthfische, ISBN: 3440082482
Weiterführende Links (extern!):
Diese Artbeschreibung wurde am 09.01.2007
aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie
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