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Küssender
Gurami
Helostoma
temminckii Cuvier & Valenciennes, 1831
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| Synonyme:
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Helostoma oligacanthum;
Helostoma rudolfi;
Helostoma servus;
Helostoma tambakkan;
Helostoma
temmincki Cuvier, 1829;
Helostoma temminkii Cuvier, 1829
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| Stamm: |
Chordatiere (Chordata) |
| Klasse: |
Fische (Pisces) |
| Ordnung: |
Barschartige (Perciformes)
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| Unterordnung: |
Kletterfische (Anabantoidei)
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| Familie: |
Küssende Guramis ähnliche (Helostomatidae)
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| Unterfamilie: |
Helostomatinae (Küssende Guramis artige)
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| Größe: |
15 - 30 (in der Natur) cm
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| Erreichbares Alter: |
ca.
17 Jahre *
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Geschlechts-
unterschied: |
nicht
erkennbar (bei ausgewachsenen Tieren W von oben gesehen z. T. etwas breiter)
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| Ersteinführung |
1950
aus Florida
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| Futter: |
Allesfresser
(Lebend- und Trockenfutter)
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| Aquarium: |
min. 150 cm (ca. 375 l)
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| Beckenbereich: |
oben / mitte
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| Sozialverhalten: |
Gruppenhaltung (ab 5 Tiere)
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| Nachzucht: |
Freilaicher
(Eier schwimmen an der Oberfläche)
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| Bemerkung: |
Laut Gutachten des Verbraucherministeriums nur bedingt als Aquarienfisch geeignet
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Durchschnittliche Preise im Handel:
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Preise im Ø von 2,40 € bis 4,20 € (bei 20 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)
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Die Art ist wegen ihres außergewöhnlichen Kampf- und Balzverhaltens,
bei dem die Münder in kussähnlicher Weise benutzt werden, als Aquarienfisch
sehr beliebt. Die Männchen bekämpfen sich häufiger, indem sie die
Mäuler gegeneinanderpressen (küssen). Das schwächere Tier muß
dabei schließlich weichen. Es entstehen aber keine ernsthafte Verletzungen.
Allerdings sind die Tiere meist nicht gegen andere Fische aggressiv,
so daß sie gut mit anderen Fischen vergesellschaftet werden
können.
Labyrinthfische
sind überwiegend wärmebedürftig, da sie atmosphärische Luft an der
Wasseroberfläche aufnehmen darf diese nicht zu kalt sein. Deshalb
sollte ein Aquarium mit Helostoma immer mit einer Glasscheibe abgedeckt
werden, da sich die Fische sonst leicht erkälten und dann verkümmern.
Da diese Fische recht schnell sehr groß werden, sollte man
sie auch nicht in zu keine Aquarien setzen. Die Bestimmung der Geschlechter
ist nahezu unmöglich (siehe oben).
Die Tiere ernähren sich als Filtrierer von Feinstplankton, welches
sie mit Ihren Kiemen aus dem Wasser filtern. "Normal" gehaltene
Tiere verhungern im Gesellschaftsaquarium. Pflanzenkost ist wichtig,
auch Salat den man überbrühen muß, Erbsen und jedes Lebendfutter.
Sie "lutschen" auch gerne den Algenrasen ab. Es sind aber keine
Algenfresser.
Die Eier dieses großen Fisches treiben frei unter der Wasseroberfläche.
In ihrer Heimat werden sie als Speisefische geschätzt.
Bilder: Anika
Börries
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Unterarten / Zuchtformen:
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grünliche Wildform |
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rosa Zuchtform |
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Ballonform (Qualzucht!) |
Weiterführende Literatur:
Linke, H.(1998), Farbe im Aquarium - Labyrinthfische, ISBN: 3897451204
Kokoscha, M. (1998), Labyrinthfische, ISBN 3800174316
Vierke, J. (2001), Labyrinthfische, ISBN: 3440082482
Weiterführende Links (extern!):
Diese Artbeschreibung wurde am 28.01.2007
aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie
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