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Schwertträger
Xiphophorus
hellerii Heckel, 1848
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| Synonyme:
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Xiphophorus
helleri helleri Heckel, 1848;
Poecilia helleri (Heckel, 1848);
Xiphophorus helleri Heckel, 1848;
Xiphophorus guentheri Jordan & Evermann, 1896;
Xiphophorus guntheri Jordan & Evermann, 1896;
Xiphophorus hellerii guentheri Jordan & Evermann, 1896;
Xiphophorus jalapae Meek, 1902;
Xiphophorus brevis Regan,
1907;
Xiphophorus helleri brevis Regan,
1907;
Xiphophorus helleri strigatus Regan,
1907;
Xiphophorus strigatus Regan,
1907;
Xiphophorus rachovii Regan,
1911
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| Herkunft: |
Mittelamerika:
von Rio Nantla, Veracruz in Mexico bis Nordwesthonduras.
Afrika (!): Mehrere Populationen berichtet in Natal
und Osttransvaal genauso wie im Lake Otjikoto, Namibia
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| Biotop: |
Flußbiotop
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| Temperaturen: |
22
- 28°C
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| pH-Wert: |
6,5
- 8,5
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| Gesamthärte: |
10 - 30°
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| Karbonathärte: |
-- |
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Durchschnittliche Preise im Handel:
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Preise im Ø von 1,00 € bis 3,40 € (bei 99 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)
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Dieser
Fisch liebt ein Flußbiotop mit Randbepflanzung. Man sollte
eine Deckscheibe einsetzten, um zu verhindern, daß die Tiere
aus dem Aquarium springen.
Allein
die Wildform variiert in der Färbung je nach Population
des Herkunftsgebiet. Jedoch haben alle wildförmigen Schwerträger
eine charakteristische rote Linie entlang der Seitenlinie
auf blau-grünem Grund und ein schwarz getöntes Schwert.
(Bild unten)
Da
er recht anpassungsfähig ist, ist dieser Fisch gerade
für Anfänger sehr zu empfehlen. Jedoch sollte man
dabei beachten, daß die Lyratailform sehr krankheitsanfällig
ist im Vergleich zu den "ursprünglicher" bunten,
"normalen" Schwertträgern.
Die
Männchen erweisen sich zum Teil als sehr aggressiv und
aufdringlich, so daß sie auch andere Fische bedrängen.
Deshalb sollten in dem großen (!) Aquarium viele Verstecke
in Form von dichter Bepflanzung und Höhlen sein.
Diese Art ist sehr eng mit den Platies
verwand; so eng, daß diese Arten sogar fruchtbare Bastarde
hervorbringen können.
Xiphophorus-Arten neigen dazu im Aquarium Frühmännchen
auszubilden. Das heißt, männliche Tiere von knapp 2 cm
beginnen ihr Gonopodium auszubilden.
Verpaaren sich diese Frühmännchen mit Weibchen, so treten
von Generation zu Generation mehr und kleinere Tiere auf. Der Stamm
"verzwergt". Das führt irgendwann dazu, daß
sich die Tiere nicht mehr fortpflanzen können. Um das zu verhindern
müssen die "verzwergten" Tiere ausselektiert werden.
Bilder: Anika Börries
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Unterarten / Zuchtformen:
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X. helleri alvarezi; Herkunf: Mexiko: Nordwesten von Chiapas, Roter Mittelstreifen als voll ausgebiltetes Längsband |
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X. helleri guentheri; Herkunft: Guatemala, British Honduras, Honduras, Mexiko: Quellgebiete des mexikanischen Hochlandes, sülich von Tabasco, Seen bei Peten in Guatemalasowie Belize-River und Rio Hondo; Stämmiger als X. helleri alvarezi und X. helleri helleri. |
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X. helleri helleri; Herkunft: Mexiko: zwischen Rio Nautla im Norden und Rio Jamape im Süden |
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X. helleri strigatus; Herkunft: Mexiko: Flusssysteme des Rio Papaloapan und des Rio Coatzacoalcos |
Weiterführende Literatur:
Gentzsch,
D. (2004), Nachzucht bei schwarzen Schwerträgern
- eine schwierige Sache, oder?; In: Aquaristik Fachmagazin
Nr. 179, S. 50- 51
Jacobs,
K. (1969), Die Lebend-Gebärenden Fische der Süssgewässer,
ISBN: B0000BRRW1
Meyer,
M.K.; Pfeffer, C. (2004), Die Schwertträger des Xiphophorus-helleri-Komplexes;
In: Aquaristik Fachmagazin Nr. 179, S. 52- 53
Paepke,
H.-J. (2004), Nicht gezüchtet, nur vermehrt -
Aquaristische Beobachtungen an Schwerträgern; In: Aquaristik
Fachmagazin Nr. 179, S. 46 - 48
Weiterführende Links (extern!):
Diese Artbeschreibung wurde am 30.10.2006
aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie
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