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Purpurkopfbarbe / (Purpurprachtbarbe)
Puntius
nigrofasciatus (Günther,
1868)
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| Synonyme:
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Barbus
nigrofasciatus Günther,
1868
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| Stamm: |
Chordatiere (Chordata) |
| Klasse: |
Fische (Pisces) |
| Ordnung: |
Karpfenähnliche (Cypriniformes)
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| Unterordnung: |
--
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| Familie: |
Karpfenartige (Cyprinidae)
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| Unterfamilie: |
Kärpflinge (Cyprininae)
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| Größe: |
5 - 6 cm
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| Erreichbares Alter: |
ca.
5 Jahre *
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Geschlechts-
unterschied: |
M farbiger,
mit tiefschwarze Dorsale;
W sehr füllig
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| Ersteinführung |
1935
durch Wagner
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| Futter: |
Pfkanzen-,
Lebend- und Trockenfutter
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| Aquarium: |
min. 100 cm (ca. 200 l)
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| Beckenbereich: |
--
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| Sozialverhalten: |
Schwarmfisch (ab 10 Tiere)
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| Nachzucht: |
Freilaicher
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| Bemerkung: |
In
der "IUCN
Redlist" geführt und beobachtet. Durch die schnelle
Vernichtung des Regenwalds offenbar inzwischen bedroht.
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| Herkunft: |
südliches Sri
Lanka (Cylon)
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| Biotop: |
seichte, verkrautete
Gewässer mit dichter Randbepflanzung in den Höhenlagen
des tropischen Regenwald
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| Temperaturen: |
22
- 26°C
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| pH-Wert: |
6
- 7
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| Gesamthärte: |
<
15°
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| Karbonathärte: |
-- |
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Durchschnittliche Preise im Handel:
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Preise im Ø von 1,10 € bis 2,60 € (bei 19 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)
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Die ruhigen Purpurkopfbarben leben in freier Wildbahn in Regenwaldbächen.
Dort wo die Sonne die Gewässer erreicht, gibt es verkrautete
Ufer, ansonsten strukturieren die Wurzeln der Bäume das Ufer.
Daher sind für eine artgerechte Haltung verkrautete Bereiche,
Wurzeln und Schwimmpflanzen unerläßlich.
Auf Sri Lanka kommen diese Tiere zusammen mit den Arten Puntius
aurilius srilankensis, P.
cumingii, P. phutunio, P. ticto, P.
titteya, Danio aequipinnatus
und einige Belontiiden, z.B. Belontia signata und Pseudosphromenus
dayi, Killifische wie Aplocheilus blocki, A. dayi,
A.
lineatus, die aber eine Gefahr für kleinere Fische
darstellen, und Welse wie Opok bimaculatus vor.
Zur Laichzeit finden sich die eher bodenorientierten Prachtbarben
zu großen Verbänden zusammen, die dann vormittags, gerne
bei etwas seitlicher Sonneneinstrahlung, ablaichen. Will man züchten,
sollte man die Elterntiere herausfangen, da Purpurkopfbarben Laichräuber
sind.
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Unterarten / Zuchtformen:
Weiterführende Literatur:
Ott,
G. (2002), Fischkundliches von Sri Lanka; In: Aquaristik
Fachmagazin Nr. 166, S. 4 ff.
Stallkneckt, H. (1994), Barben und Bärblinge, Bissendorf, ISBN: 389356179X
Steinle, C.-P. (1998), Barben & Bärblinge, ISBN: 3800174332
Weiterführende Links (extern!):
Diese Artbeschreibung wurde am 29.10.2006
aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie
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